Nach Protesten
US-Heimatschutzministerin Noem will hunderte Bundesbeamte nach Minneapolis schicken

Nach den Protesten gegen die Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis entsendet die US-Regierung hunderte weitere Bundesbeamte in die Stadt.

    Das Bild zeigt die US-Ministerin für Heimatschutz, Kristi Noem.
    US-Heimatschutzministerin Kristi Noem (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Alex Brandon)
    Heimatschutz-Ministerin Noem kündigte im Fernsehsender Fox News ein hartes Durchgreifen gegen Demonstranten an, die Einsätze behinderten. Es müsse dafür gesorgt werden, dass die Beamten sicher arbeiten könnten.
    In Minneapolis hatte am Mittwoch ein ICE–Beamter eine Frau in ihrem Auto erschossen. In der Stadt kam es daraufhin zu friedlichen Protesten, aber auch zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizisten.
    Die tödlichen Schüsse auf die 37-jährige Renee Good werden in den USA unterschiedlich bewertet. Die US-Regierung spricht von Notwehr, weil die Frau den Beamten habe überfahren wollen. Der Bürgermeister von Minneapolis und die Regierung des Bundesstaats Minnesota - beide demokratisch - bestreiten diese Darstellung.
    Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.