Umstrittener Vergleich
US-Justizministerium untersagt Steuerbehörde IRS die Prüfung von Trumps Steuererklärungen

US-Präsident Trump hat im Zuge eines Vergleichs mit der Steuerbehörde IRS umfangreiche Zugeständnisse erhalten.

    Präsident Donald Trump hält im Oval Office des Weißen Hauses in Washington D. C. eine Ansprache.
    US-Präsident Trump hat im Zuge eines Vergleichs mit der Steuerbehörde IRS umfangreiche Zugeständnisse erhalten (Archivbild). (picture alliance / abaca / Aaron Schwartz)
    Das Justizministerium ordnete an, dass die Behörde nie wieder die bisherigen Steuererklärungen von Trump, seinen Söhnen und seinen Unternehmen prüfen darf. Hintergrund ist eine Milliardenklage Trumps gegen den IRS. Der Präsident hatte von der Behörde zehn Milliarden Dollar Schadenersatz verlangt, weil ein Mitarbeiter seine Steuererklärungen an Medien durchgestochen hatte.
    Der Vergleich sieht vor, dass Trump die Klage fallenlässt. Er selbst erhält kein Geld, wohl aber eine förmliche Entschuldigung und ein weiteres Zugeständnis. Demnach soll ein Entschädigungsfonds von 1,8 Milliarden Dollar für angebliche Justizopfer eingerichtet werden. Das könnte auch verurteilten Straftätern zugutekommen, die am Sturm auf das Kapitol 2021 beteiligt waren. Die oppositionellen Demokraten sprechen von einem Missbrauch von Steuergeldern.
    Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.