
Wie US-Medien unter Berufung auf Gerichtsakten berichten, wurden die entsprechenden Anträge beim zuständigen Bundesgericht eingereicht. Konkret geht es um zwölf führende Mitglieder der rechtsradikalen Gruppierungen "Oath Keepers" und "Proud Boys", die an den Ausschreitungen beteiligt waren. Sie wurden zu Haftstrafen von bis zu 22 Jahren verurteilt. Es sind die letzten noch bestehenden Urteile. Im vergangenen Jahr hatte US-Präsident Trump nach seinem Amtsantritt rund 1.500 beteiligte Personen begnadigt.
Am 6. Januar 2021 hatten Anhänger von Trump versucht, den Kongress gewaltsam an der Bestätigung des Wahlsiegs von Joe Biden zu hindern. Trump hatte sie durch Behauptungen über Wahlbetrug dazu angestachelt.
Diese Nachricht wurde am 15.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
