
Wie das Portal "ARTnews" berichtet, setzte die in Spanien lebende Künstlerin zwei Verfahren in Europa in Gang: Eines bei der außergerichtlichen Schlichtungsstelle User Rights für Moderationsentscheidungen und ein weiteres beim spanischen Koordinator für digitale Dienste. Nach ihren Worten sind Künstler und andere Nutzer immer mehr undurchsichtigen Entscheidungen digitaler Plattformen ausgesetzt. Shapiro beklagt, dass die Anbieter jahrelange Arbeit löschen können, ohne ausreichende Erklärung oder wirksamen Einspruchsweg.
Der Instagram-Account war Teil ihres Projekts "Exposure Therapy". Damit will Emma Shapiro gegen die Zensur von weiblich wirkenden Körpern im Internet und im realen Leben vorgehen. Sie kritisiert insbesondere, dass weibliche Brustwarzen als pornografisch zensiert werden, männliche dagegen nicht.
Diese Nachricht wurde am 01.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
