
Das US-Regionalkommando Southcom teilte mit, das Boot sei auf einer bekannten Drogenhandelsroute unterwegs gewesen.
Seit Herbst vergangenen Jahres greift das US-Militär Schiffe in der Karibik und im Pazifik an, die angeblich zum Drogenschmuggel genutzt werden. Dabei werden immer wieder Menschen getötet. Kritiker bezweifeln die völkerrechtliche Zulässigkeit der Angriffe in internationalen Gewässern. Washington hat nie Beweise vorgelegt, dass es sich bei den Getöteten tatsächlich um Drogenschmuggler handelte. Einige von ihnen waren nach Angaben von Behörden und Angehörigen Fischer.
Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
