Iran-Krieg
US-Minister: "Zielen nicht auf iranische Energieinfrastruktur ab"

Die USA haben nach Angaben ihres Energieministers Wright nicht vor, die iranische Ölindustrie anzugreifen.

    Flammen steigen aus einem Öllager südlich der iranischen Hauptstadt Teheran auf. Es ist dunkel, außer dem Feuerschein ist kaum etwas zu erkennen.
    Ein brennendes Öllager südlich der iranischen Hauptstadt Teheran (7. März) (Vahid Salemi / AP / dpa / Vahid Salemi)
    Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten zielten nicht auf solche Infrastruktur, sagte Wright dem Fernsehsender CNN. Am Samstagabend hatte die Bombardierung eines iranischen Öllagers durch die israelische Luftwaffe für Aufsehen gesorgt, in deren Folge auf Bildern zunächst große Feuerbälle zu sehen waren, bevor dichte Rauchschwaden den Himmel über der Hauptstadt Teheran verdunkelten. Israels Armeesprecher Defrin betonte, man habe Treibstofflager angegriffen, die vom Militär genutzt worden seien. Sein Land kämpfe nicht gegen das iranische Volk, sondern nur gegen das Terrorregime.
    Irans Revolutionsgarden hatten zuletzt gedroht, sollten derartige Angriffe nicht aufhören, werde man in der Golf-Region mit ähnlichen Attacken reagieren.
    Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.