
Kimmel sagte nun dazu, dies sei ein harmloser Seitenhieb auf den Altersunterschied zwischen Melania und dem Präsidenten gewesen. Selbstverständlich habe es sich nicht um einen Aufruf zu einem Attentat gehandelt.
Äußerung vor dem Galadinner für die Korrespondenten
Die Äußerung war am Donnerstag im Rahmen eines Sketches in Kimmels Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live!" auf dem Sender ABC gefallen. Dabei hielt Kimmel eine fiktive Ansprache an das jährliche Gala-Dinner der Hauptstadtpresse in Washington. Dieses - sowie der vereitelte Anschlag eines bewaffneten Mannes auf die Veranstaltung - fanden erst erst einige Tage darauf am Samstag statt.
Kimmel erklärte nun, er bedauere die traumatische und angsteinflößende Erfahrung, die der Präsident und alle anderen Anwesenden beim White House Correspondents' Dinner gemacht hätten. Auch stimme er zu, dass hasserfüllte und gewaltvolle Rhetorik zurückzuweisen sei. "Und ich denke, ein guter Anfang, um das zurückzuschrauben, wäre ein Gespräch mit Ihrem Mann darüber", sagte der Moderator an Melania Trump gerichtet.
Vorwürfe der Trumps
Die Trumps hatten zuvor den Sender ABC aufgefordert, Kimmel wegen seiner Bemerkung zu entlassen. "Leute wie Kimmel sollten nicht die Möglichkeit haben, jeden Abend in unsere Wohnzimmer zu kommen, um Hass zu verbreiten", erklärte die First Lady. Ihr Mann äußerte sich ähnlich. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, sprach von einer Kampagne der Demokraten und einiger Medienvertreter, die dabei geholfen habe, "diese Gewalt zu legitimieren".
Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
