
Wie die FED in Washington mitteilte, bleibt die Zinsspanne bei 3,5 bis 3,75 Prozent. Die Auswirkungen der Entwicklungen im Nahen Osten seien ungewiss, hieß es zur Begründung. Der Iran-Krieg schürt Inflationssorgen. Zudem ist die Lage auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt weiterhin angespannt. Präsident Trump versucht, sich in die Zinspolitik der politisch unabhängigen FED einzumischen. Vehement fordert er schon seit Längerem eine Lockerung des Leitzinses.
Für den frühen Nachmittag werden die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank erwartet. Die Finanzmärkte rechnen damit, dass auch die EZB die für Banken, Unternehmen und Verbraucher sowie für die Staatsverschuldung wichtigen Zinsätze vorerst stabil hält. Der Leitzins in der Eurozone liegt aktuell bei 2,0 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
