Auch unter neuem Fed-Chef Warsh
US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

Die US-Notenbank lässt den Leitzins auch unter ihrem neuen Chef Kevin Warsh unverändert.

    Kevin Warsh spricht vor dem Bankenausschuss des US-Senats. Er hat einen Arm leicht erhoben und spricht in ein Mikrofon.
    Kevin Warsh wurde von Trump ins Amt gebracht. (AP / Jose Luis Magana)
    Der Zentralbankrat stimmte geschlossen für eine erneute Zinspause. Damit bleibt die Spanne zum vierten Mal in diesem Jahr bei 3,5 bis 3,75 Prozent. Gründe sind unter anderem die Energiekrise und Inflationssorgen infolge des Iran-Kriegs.
    US-Präsident Trump fordert von der Fed seit längerem eine Zinssenkung. Er hatte Warsh ins Amt gebracht. Warsh sagte nach der Zinsentscheidung, die Fed werde weiterhin für Preisstabilität sorgen. Der Fed-Chef bekräftigte zugleich seine Absicht, einen Kurswechsel bei der Notenbank herbeizuführen. Dazu setzte er Arbeitsgruppen ein, die bis zum Jahresende Ergebnisse vorlegen sollen. 
    Diese Nachricht wurde am 17.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.