
Demnach sollen Neugeborene, deren Mütter ausschließlich für die Geburt in die USA reisen, künftig nicht mehr automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhalten. Wie die Regierung im Einzelfall herausfinden will, zu welchem Zweck jemand einreist, ist unklar.
Einem weiteren Dekret zufolge
kann die Staatsbürgerschaft nachträglich aberkannt werden, wenn diese unter vorgetäuschten Tatsachen erlangt wurde.
Ein erster Versuch Trumps, das Staatsbürgerschaftsrecht einzuschränken, war gescheitert. Das Oberste Gericht der USA hatte im Juni einen entsprechenden Erlass vom vergangenen Jahr für verfassungswidrig erklärt. Mit ihm wollte der Präsident verhindern, dass in den USA geborene Kinder von Migranten ohne Aufenthaltserlaubnis automatisch eingebürgert werden.
Diese Nachricht wurde am 07.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
