
Eine von Trump unterzeichnete Verordnung sieht vor, dass Entwickler den US-Behörden Einsicht in neue leistungsstarke KI-Modelle gewähren. So sollen etwa das Verteidigungs- oder das Heimatschutzministerium Sicherheitsüberprüfungen durchführen können. Erst nach 30 Tagen sollen die KI-Systeme dann Dritten zur Verfügung gestellt werden. Diese Vorgabe ist nicht verpflichtend, sondern soll als Grundlage für Vereinbarungen zwischen Entwicklern und Behörden dienen. Außerdem ist vorgesehen, dass das Finanzministerium mit der KI-Branche eine Meldestelle für Schwachstellen in Software einrichtet.
Trump hatte sich wiederholt gegen staatliche Eingriffe in die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz ausgesprochen. Im Mai lehnte er eine weitergehende Version der Verordnung mit der Begründung ab, die Führungsposition der USA im KI-Bereich solle nicht gefährdet werden.
Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
