
Präsident Trump sagte vor Journalisten im Bundesstaat Florida, man werde die Truppenstärke um weit mehr als die zunächst genannten 5.000 Soldaten reduzieren. Eine genaue Zahl nannte er nicht. Den Teilabzug hatte das US-Verteidigungsministerium am Freitag angeordnet. Hintergrund ist offenbar auch eine Verärgerung Trumps über kritische Äußerungen von Bundeskanzler Merz zum Iran-Krieg. Aus Senat und Repräsentantenhaus wurde auch von republikanischer Seite kritisiert, die Entscheidung des Präsidenten sei ein falsches Signal an den russischen Präsidenten Putin
In Deutschland begrüßte die Linke den ebenfalls geplanten Verzicht auf die Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen hierzulande. Fraktionschef Pellmann sagte der Nachrichtenagentur AFP, manchmal träfen Politiker aus den falschen Gründen richtige Entscheidungen. Die Raketen hätten als Teil einer brandgefährlichen Aufrüstungsspirale die Sicherheit eher gefährdet als gestärkt.
Diese Nachricht wurde am 03.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
