Nach Venezuela-Einsatz
US-Präsident Trump und Kolumbiens Präsident Petro telefonieren miteinander

Nach gegenseitiger Kritik und Drohungen haben Kolumbiens linksgerichteter Präsident Petro und US-Präsident Trump miteinander telefoniert.

    Die Präsidenten Kolumbiens und der Vereinigten Staaten, Gustavo Petro und Donald Trump, in einer Fotomontage
    Die Präsidenten Kolumbiens und der Vereinigten Staaten von Amerika, Gustavo Petro und Donald Trump - zuletzt war die Stimmung sehr angespannt. (AFP / LUIS ACOSTA JIM WATSON)
    Das bestätigten beide Seiten. Trump erklärte auf seiner Onlineplattform, er werde Petro "in naher Zukunft" im Weißen Haus empfangen. Der kolumbianische Präsident habe angerufen, um über die Situation in Bezug auf Drogen und andere Meinungsverschiedenheiten zu sprechen. Das Telefonat sei freundlich verlaufen.
    Zuvor hatte Petro das militärische Vorgehen der USA in Venezuela kritisiert und Washington beschuldigt, den venezolanischen Staatschef Maduro ohne rechtliche Grundlage entführt zu haben. Trump wiederum sagte nach der Gefangennahme Maduros, auch Petro solle sich in Acht nehmen. Er warf dem Präsidenten vor, dass in Kolumbien Drogen hergestellt und in die USA verkauft würden.
    Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.