Nahost
US-Präsident Trump verkündet Verlängerung der Waffenruhe im Libanon

US-Präsident Trump hat eine Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon bekanntgegeben.

    US-Präsident Trump sitzt im Oval Office im Weißen Haus an einem Schreibtisch und verzieht nachdenklich das Gesicht.
    US-Präsident Trump hat eine Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon bekanntgegeben (Archivfoto). (picture alliance / abaca / Pool / ABACA)
    Sie werde um drei Wochen verlängert, erklärte Tump in seinem Onlinedienst nach einem Treffen mit Vertretern beider Länder im Weißen Haus in Washington. Die Hisbollah-Miliz äußerte sich zunächst nicht. Sie hatte nach Verkündung der ersten Waffenruhe offen gelassen, ob sie sich daran halten werde.
    Die Vereinigten Staaten würden zudem mit dem Libanon zusammenarbeiten, um ihm dabei zu helfen, sich vor der Hisbollah zu schützen, teilte Trump weiter mit. Ins Auge nehme er dabei auch die Finanzierung der Miliz durch den Iran. Solange dieser die Hisbollah finanziere, werde es keine Vereinbarung im Iran-Krieg geben.
    Zuvor hatte Trump erklärt, er sehe sich nicht unter Druck, den Konflikt mit dem Iran rasch zu beenden. Im Gegensatz zu Teheran habe er "alle Zeit der Welt". Das iranische Militär sei zerstört und die Blockade der Straße von Hormus funktioniere, behauptete Trump.

    Libanesische Botschafterin in Deutschland: Israel hat Feuerpause jeden Tag gebrochen

    Die libanesische Botschafterin in Berlin, Ali, warf Israel Kriegsverbrechen im Libanon vor. Sie sagte im Deutschlandfunk, die israelische Armee habe die Feuerpause seit Beginn am vergangenen Freitag jeden einzelnen Tag gebrochen. Die israelischen Streitkräfte schössen teils mit verbotenem Phosphor, bombardierten ganze Dörfer und besetzten den südlichen Libanon. Ali verwies darauf, dass für eine Entwaffnung der Hisbollah-Miliz ein Abzug der israelischen Streitkräfte notwendig sei. Nur dann könnte die libanesische Armee in den Süden des Landes verlegt werden und dort gegen die Miliz vorgehen.
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    Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.