Karibik
US-Präsident Trump verschärft Drohung gegen Kuba: Deal abschließen "bevor es zu spät ist"

US-Präsident Trump hat die Drohungen gegen Kuba verschärft.

    US-Präsident Donald Trump steht vor einem blauen Hintergund und schaut starr nach vorne
    US-Präsident Donald Trump (picture alliance / Sipa USA / Nicole Combeau)
    Er schrieb auf seiner Online-Plattform, die Regierung in Havanna solle schnell einen Deal abschließen, bevor es - Zitat - zu spät ist. Trump fügte hinzu, nach der Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Maduro werde von Venezuela aus kein Geld und kein Öl mehr nach Kuba fließen. Details zu einem möglichen Abkommen mit der kommunistischen Führung in Havanna nannte er nicht. Kubas Außenminister Rodriguez erklärte, sein Land lasse sich von den USA nicht erpressen und werde sich auch keinem militärischem Zwang unterwerfen.
    Venezuela ist der größte Öllieferant Kubas und gilt seit Jahrzehnten als enger Verbündeter des Landes. Das US-Militär blockiert seit Dezember alle Öl-Tanker, die Venezuela anlaufen oder von dort ablegen.
    Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.