
Trump erklärte in seinem Netzwerk Truth Social, er habe exzellente Gespräche mit Libanons Präsident Aoun sowie dem israelischen Premier Netanjahu geführt. Beide hätten sich auf eine zehntägige Waffenruhe verständigt, die ab 23 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit gelten soll.
Am Dienstag waren Vertreter beider Staaten in Washington zu den ersten direkten Gesprächen seit Jahrzehnten zusammengekommen. Trump lud Aoun und Netanjahu zu einem Treffen ins Weiße Haus ein. Beide wollten Frieden, erklärte Trump. Die beiden Nachbarstaaten befinden sich formell seit der Gründung Israels im Jahr 1948 im Kriegszustand.
Mehrere Abgeordnete der militant-islamistischen Hisbollah im libanesischen Parlament äußerten grundsätzliche Bereitschaft, sich an die Waffenruhe zu halten, wenn Israel seine Kampfhandlungen im Libanon einstelle.
In einer ersten Reaktion zeigte sich EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen erleichtert über die israelisch-libanesische Waffenruhe. Nun brauche es einen Weg zu dauerhaftem Frieden, schrieb die CDU-Politikerin im Netzwerk X. Europa werde weiter für Libanons Souveränität und territoriale Integrität eintreten und umfangreiche humanitäre Hilfe leisten.
Diese Nachricht wurde am 16.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
