
Ihnen soll es unter bestimmten Umständen nicht mehr möglich sein, einen Asylantrag zu stellen, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Auch sollen sie kurzfristig abgeschoben werden können. Konkret sieht das Dekret vor, dass die Regel in Kraft tritt, sobald die Zahl illegaler Grenzübertritte in einer Woche einen Tagesdurchschnitt von 2.500 übersteigt. Ausnahmen gelten für unbegleitete Kinder und Menschen, die ernsthaft krank sind oder tatsächlicher Bedrohung ausgesetzt sind, ebenso wie für Opfer von Menschenhandel. Bislang war es den meisten Asylsuchenden erlaubt, sich bis zu ihrem Gerichtstermin im Land aufzuhalten.
Der Streit über eine Reform der Migrationsgesetze spielt im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf eine besonders große Rolle.
Diese Nachricht wurde am 04.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.