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US-Regierung erhöht den Druck auf Sender ABC wegen Jimmy Kimmel

Die US-Regierung verstärkt den Druck auf den Fernsehsender ABC, bei dem der Trump-kritische Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel auf Sendung geht. Die staatliche Telekommunikations-Aufsicht FCC zwingt mehrere ABC-Lokalsender unter anderem in New York und San Francisco zu einer vorfristigen Erneuerung ihrer Lizenzen.

    Der US-Moderator Jimmy Kimmel in seiner Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live!" hinter seinem Schreibtisch sitzend
    Jimmy Kimmel (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Randy Holmes)
    Sie verwies dabei auf bereits seit einem Jahr laufende Ermittlungen wegen angeblicher Diskriminierung bei den zum Unterhaltungsriesen Disney gehörenden Sendern. In den USA wird der Zeitpunkt der FCC-Forderung jedoch auch als Teil des wieder aufgeflammten Konflikts um Kimmel interpretiert.
    Auslöser war dessen Scherz, bei dem er die 56-jährige First Lady angesichts des Alters ihres Ehemanns Trump als "angehende Witwe" bezeichnete. Trump forderte daraufhin von ABC die Entlassung Kimmels.
    Diese Nachricht wurde am 29.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.