
Die Bojen sind Teil der "Ocean Observatories Initiative". Aus den offen zugänglichen Messdaten sind inzwischen mehr als 500 wissenschaftliche Studien erstellt worden. Für den Aufbau des Messnetzes hatte die US-Behörde ursprünglich rund 390 Millionen US-Dollar ausgegeben. Es sollte eigentlich noch Jahrzehnte weiterlaufen. Offiziell ist von einer "Verschlankung" die Rede, Forschende kritisieren jedoch massive Datenverluste. Gerade jetzt sei das kritisch: Ohne die Sensoren fehlen wichtige Einblicke unter die Meeresoberfläche. Die Regierung unter US-Präsident Trump hatte zuletzt immer wieder die Forschung geschwächt, insbesondere im Bereich Klima und Umwelt.
Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
