
Die Richterin hatte die Regierung verpflichtet, im Zuge eines Dekrets von Präsident Trump entfernte Erinnerungsorte innerhalb von 21 Tagen wiederherzustellen. Sie begründete dies damit, dass die Regierung versuche, die Geschichte der USA umzuschreiben.
Trump hatte sein Innenministerium im März vergangenen Jahres angewiesen, Gedenkstätten und Ausstellungen darauf zu überprüfen, ob sie das Land in ein negatives Licht rücken. In der Folge wurden bundesweit unter anderem Hinweise auf Sklaverei sowie auf den Klimawandel aus Nationalparks und von öffentlichen Plätzen entfernt.
Mehrere Organisationen aus den Bereichen Geschichte, Naturschutz und Wissenschaft hatten dagegen geklagt. Eine endgültige Entscheidung in dem Verfahren steht noch aus.
Diese Nachricht wurde am 03.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
