Krise im Iran
US-Regierung sanktioniert Verantwortliche aus iranischen Sicherheitsbehörden

Die US-Regierung hat Sanktionen gegen mehrere Vertreter der iranischen Sicherheitsbehörden angekündigt, denen sie die gewaltsame Zerschlagung friedlicher Proteste vorwirft.

    US-Finanzminister Scott Bessent steht vor mehreren amerikanischen Flaggen.
    US-Finanzminister Scott Bessent (Magnus Lejhall/TT News Agency/AP/dpa)
    Die Sanktionen richten sich gegen den Vorsitzenden des Nationalen Sicherheitsrats im Iran, Ali Laridschani, sowie weitere Vertreter der Sicherheitsbehörden. Laut US-Finanzminister Bessent sind auch einige iranische Unternehmen von den Sanktionen betroffen, denen Geldwäsche von Einnahmen aus iranischen Ölverkäufen vorgeworfen wird.
    Die US-Regierung hatte zuvor auch mit einem militärischen Eingreifen im Iran gedroht. Die türkische Regierung rief dagegen zum Dialog auf. Der türkische Außenminister Fidan sagte, man lehne einen Militäreinsatz ab. Die Probleme im Iran sollten von dem Land selbst gelöst werden.
    Die Proteste gegen das iranische Regime hatten im Dezember begonnen. Nach Einschätzung von Beobachtern wurden tausende Menschen getötet.
    Diese Nachricht wurde am 15.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.