
Das Justizministerium habe die Hochschule wegen der Diskriminierung jüdischer und israelischer Studenten verklagt, hieß es in einer Mitteilung der Behörde. Nach den Terrorangriffen der Hamas im Oktober 2023 habe die Universität antisemitische Mobs geduldet; von ihnen Bedrohte seien nicht ausreichend geschützt worden.
Justizministerin Bondi sagte der Erkärung zufolge, die Klage unterstreiche das Ziel der Regierung, mehr Engagement von den Hochschulen zu verlangen und Diskriminierung nicht mehr zu dulden. Auch die Universität von Kalifornien in Los Angeles sieht sich mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert. Hier ist ebenfalls eine Klage des Justizministeriums anhängig.
Der Konflikt ist Teil einer größeren Auseinandersetzung zwischen der US-Regierung und mehreren Spitzenuniversitäten. Das Weiße Haus wirft Teilen der Hochschullandschaft unter anderem eine linksliberale Ausrichtung vor und versucht zugleich, über Fördermittel politischen Einfluss auszuüben.
Diese Nachricht wurde am 20.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
