Hormone
US-Regierung will Soldaten auf Testosteron-Mangel testen

Die US-Regierung will Soldaten künftig auf Testosteronmangel testen lassen.

    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth spricht vor dem Treffen der NATO-Verteidigungsminister im NATO-Hauptquartier in Brüssel.
    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (picture alliance/Anadolu/Dursun Aydemir)
    Verteidigungsminister Hegseth sagte in einem Video in den Sozialen Medien, dies sei notwendig, damit die Truppen ihr absolut Bestes leisten könnten. Die Testung der Hormon-Spiegel soll im Rahmen der Gesundheitschecks für Soldaten über 30 stattfinden. Jüngere Militärangehörige sollen sich freiwillig testen lassen können. Hegseths sagte, Soldaten müssten stark, widerstandsfähig und einsatzfähig bleiben. Gleizeitig hieß es, die Maßnahme habe nichts mit künstlicher Leistungssteigerung zu tun.
    Laut der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie kann ein Testosteron-Mangel zu Symptomen wie Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, sexueller Unlust, Gewichtszunahme, Muskelschwäche oder depressiven Verstimmungen führen. In den vergangenen Jahren waren insbesondere Angehörige der US-Spezialeinheiten wegen der Einnahme von Testosteron und ähnlichen leistungssteigernden Substanzen in die Kritik geraten.
    Diese Nachricht wurde am 16.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.