Nach Kritik von Richter
US-Regierung zieht Vorladungen von "Times"-Journalisten zurück

Die US-Regierung hat die Vorladungen von drei Journalisten der "New York Times" zurückgezogen.

    Das Logo der „New York Times“ ist an der Fassade des Gebäudes in New York City zu sehen.
    Das Logo der „New York Times“ ist an der Fassade des Gebäudes in New York City. (AFP / ANGELA WEISS)
    Sie reagierte damit auf Kritik eines Bezirksrichters in Manhattan. Er warf den Regierungsanwälten nachlässige juristische Arbeit vor und betonte, Vorladungen von Journalisten dürften laut Gesetz nur als letztes Mittel in Ermittlungen eingesetzt werden.
    Die Reporter hatten über Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit einem von Katar gespendeten Air-Force-One-Flugzeug berichtet, eine Maschine, in der Präsident Trump reist. Das Justizministerium erklärte daraufhin, die Regierung sei besorgt über die Weitergabe von Geheiminformationen.
    Die New York Times sprach von einer weiteren Eskalation im Bemühen von Präsident Trump, unabhängige Nachrichtenorganisationen einzuschüchtern.
    Diese Nachricht wurde am 23.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.