Minnesota
US-Richterin schränkt Befugnisse der Einwanderungspolizei ICE ein

Angesichts der angespannten Lage im US-Bundesstaat Minnesota hat eine Bundesrichterin die Befugnisse der Einwanderungspolizei ICE eingeschränkt.

    Minneapolis: Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde konfrontieren Demonstranten vor dem Bishop Henry Whipple Federal Building in Minneapolis.
    Die US-Einwanderungsbehörde ICE geht rigoris gegen Demonstranten und Migranten vor. (Yuki Iwamura / AP / dpa / Yuki Iwamura)
    Der Anordnung zufolge dürfen friedliche Demonstranten oder Autofahrer nicht mehr festgenommen oder mit Pfefferspray vertrieben werden. Die Richterin gab einer Klage statt, die im Dezember im Namen von Aktivisten eingereicht worden war. Die Proteste gegen die Abschiebepolitik von Präsident Trump und das Vorgehen der Einwanderungspolizei hatten sich ausgeweitet, nachdem einer der Beamten die unbewaffnete Renee Good in ihrem Fahrzeug mit mehreren Schüssen getötet hatte.
    Unterdessen hat Trump angesichts der Lage damit gedroht, auf der Grundlage eines Gesetzes von 1807 das Militär im Inland einzusetzen, um - wie es heißt - "bewaffnete Rebellionen" oder "innere Gewalt" zu unterdrücken.
    Diese Nachricht wurde am 17.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.