Schüsse auf Renee Good
US-Richterin schränkt Befugnisse von ICE-Beamten in Minnesota ein

Die US-Einwanderungspolizei ICE darf im Bundesstaat Minnesota keine friedlichen Demonstranten oder Autofahrer mehr festnehmen oder mit Reizgas vertreiben.

    Minneapolis: Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde konfrontieren Demonstranten vor dem Bishop Henry Whipple Federal Building in Minneapolis.
    Die US-Einwanderungsbehörde ICE geht rigoris gegen Demonstranten und Migranten vor. (Yuki Iwamura / AP / dpa / Yuki Iwamura)
    Das sieht die 83-seitige Anordnung einer Bundesrichterin vor. Sie setzte dem US-Heimatschutzministerium eine Frist von drei Tagen für die Umsetzung. Die Proteste gegen die US-Abschiebepolitik und die Einwanderungspolizei ICE hatten sich ausgeweitet, nachdem ein ICE-Polizist die 37-jährige Renee Good in ihrem Auto mit mehreren Schüssen getötet hatte.
    Wegen der Proteste im Bundesstaat Minnesota und der Stadt Minneapolis, die beide von Demokraten regiert werden, drohte US-Präsident Trump mit einem Gesetz von 1807. Es befugt den Präsidenten, das Militär im Inland einzusetzen, um "bewaffnete Rebellionen" oder "innere Gewalt" zu unterdrücken.
    Diese Nachricht wurde am 17.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.