
Ein US-Vertreter sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Verhandlungen seien produktiv und in einigen Bereichen sogar abschließend. An den Gesprächen in Genf nehmen der US-Sondergesandte Witkoff und Außenminister Rubio sowie Vertreter europäischer Länder und eine ukrainische Delegation teil. Grundlage ist der 28-Punkte-Plan, den US-Präsident Trump vorgelegt hatte. Dieser kam Moskau in zentralen Forderungen entgegen und überschritt von Kiew formulierte rote Linien. Unter anderem verlangte er von der Ukraine die Abtretung großer Gebiete im Osten des Landes an Russland, eine Begrenzung der Truppenstärke und den Verzicht auf einen NATO-Beitritt. Nach ukrainischen Angaben gibt es inzwischen einen neuen Entwurf. Dieser enthalte wichtige Prioritäten der Ukraine, sagte der Chef des ukrainischen Sicherheitsrats, Umerow. Sowohl Kiew als auch die europäischen Unterstützer hatten vehement Nachbesserungen an Trumps Vorschlägen gefordert. Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social, die ukrainische Führung habe keinerlei Dankbarkeit für die Bemühungen der USA um Frieden gezeigt.
Diese Nachricht wurde am 23.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
