Washington
US-Senatoren kritisieren Trumps Zoll-Drohung im Grönland-Konflikt

Im Konflikt um Grönland kommt auch aus der US-Politik Kritik an der Drohung von Präsident Trump mit Strafzöllen gegen europäische Staaten.

    Der republikanische US-Senator Thom Tillis spricht im Parlament in Washington.
    US-Senator Thom Tillis (Archivbild) (dpa / AP / Sarah Silbiger)
    Die demokratische Senatorin Shaheen und der republikanische Senator Tillis erklärten, eine solche Rhetorik helfe Gegnern wie Russlands Präsident Putin und Chinas Staats- und Parteichef Xi, die eine Spaltung der NATO sehen wollten. Shaheen und Tillis sind Ko-Vorsitzende der parteiübergreifenden NATO-Beobachtergruppe des Senats. 
    In Brüssel kommen am Nachmittag Vertreter der EU-Staaten zu einer Sondersitzung zusammen, um über Trumps Zoll-Drohungen zu beraten. Nach Angaben der zypriotischen Ratspräsidentschaft findet das Treffen auf Botschafterebene statt. Trump hat Strafzölle von zehn Prozent ab Februar für Staaten angekündigt, die seiner Forderung nach Kontrolle über Grönland entgegenstehen. Er nannte Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande. Ab Juni sollen die Zölle dann auf 25 Prozent erhöht werden, und zwar so lange, bis eine Vereinbarung zum Kauf Grönlands durch die USA gefunden wurde.
    Diese Nachricht wurde am 17.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.