
"Ich kann bestätigen, dass ich Trump und Fifa-Präsident Infantino vorgeschlagen habe, dass Italien den Iran bei der WM ersetzt", sagte der Vertraute des US-Präsidenten, Zampolli, demnach. Zampolli, selbst italienischer Abstammung, meinte weiter, für ihn sei es "ein Traum", wenn Italien bei einem Turnier vertreten sei, das in den USA stattfinde.
Hintergrund des Vorstoßes soll auch das Bemühen sein, das angeschlagene Verhältnis von Trump zu Italiens Ministerpräsidentin Meloni zu reparieren. Die beiden Politiker hatten sich im Anschluss an die Attacken von Trump auf Papst Leo XIV zuletzt gegenseitig mit Kritik überzogen.
Infantino bekräftigt Iran-Teilnahme
Irans Teilnahme an der WM war wegen des Krieges mit den USA in den vergangenen Wochen infrage gestellt worden. FIFA-Präsident Infantino hatte zuletzt aber betont, "die iranische Mannschaft kommt ganz sicher".
Die drei Vorrundenspiele des Irans gegen Belgien, Neuseeland und Ägypten sind in Seattle und nahe Los Angeles geplant. Den Wunsch des Irans, die Spiele nach Mexiko zu verlegen, hatte die FIFA abgelehnt. Die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni und dauert bis zum 19. Juli.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
