Straße von Hormus
US-Streitkräfte fliegen neue Angrifswelle gegen den Iran

Das US-Militär hat eine weitere Angriffswelle auf den Iran durchgeführt. Nach Angaben des zuständigen Regionalkommandos Centcom soll der Iran in seiner Fähigkeit eingeschränkt werden, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu attackieren. Laut Medienberichten zielten die Attacken etwa auf Raketenstellungen und Anlagen zur Flugabwehr.

    Handelsschiffe liegen in der Nähe von Chasab, einer Kleinstadt im Norden Omans, in der Straße von Hormus.
    Die Straße von Hormus (Archivbild) (Wen Xinnian / Xinhua / dpa)
    Auch Schiffe der Revolutionsgarden seien getroffen worden. Das iranische Staatsfernsehen berichtet über Explosionen nahe der Stadt Sirik. In Teheran verurteilte das Außenministeriium die jüngsten Angriffe in der Nacht. Diese hätten alle diplomatischen Bemühungen der vergangenen Monate zunichte gemacht. Die USA hätten zudem "eine Rückkehr der Unsicherheit in der Straße von Hormus sowie Störungen der internationalen Handelsschifffahrt verursacht".
    Derweil rief UNO-Generalsekretär Guterres dazu auf, sofort wieder Verhandlungen aufzunehmen. Er sagte, ein vollständiges Wiederaufflammen des Kriegs könne katastrophale Konsequenzen haben. Es ist bereits die vierte US-amerikanische Angriffswelle seit der erneuten Eskalation des Kriegs in der Nacht zu Mittwoch.
    Zuletzt hatten die USA Angriffe auf Ziele entlang der iranischen Südküste und auf der Insel Gheschm im Persischen Golf geflogen. Der Iran reagierte mit Attacken auf US-amerikanische Stützpunkte in mehreren Golfstaaten.
    Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.