Gerrymandering
US-Supreme Court ebnet Republikanern Weg für umstrittene Wahlkreiszuschnitte

Der ​Oberste Gerichtshof der USA hat den Weg für Pläne im Bundesstaat Alabama freigemacht, die der Republikanischen Partei einen Vorteil für die anstehenden Kongresswahlen bringen könnten.

    Das Bild zeigt ein großes, weißes Gerichtsgebäude mit vielen Säulen und einer davor wehenden US-Flagge.
    Außenansicht des U.S. Supreme Court (picture alliance / Associated Press / Jose Luis Magana)
    Konkret hob der Supreme Court die Entscheidung eines untergeordneten Gerichts auf und erlaubte einen angestrebten Neuzuschnitt von Wahlkreisen. Vor den Zwischenwahlen im November versuchen ⁠die Republikaner in mehreren Bundesstaaten ⁠ihre knappe Mehrheit im ⁠Repräsentantenhaus durch das sogenannte Gerrymandering zu sichern. Dabei werden im Mehrheitswahlrecht die Grenzen eines Abstimmungsbezirks so verändert, dass die Chancen einer Seite auf ein Mandat erheblich erhöht werden.
    Als Reaktion streben auch die oppositionellen Demokraten in einigen Bundesstaaten einen Neuzuschnitt von Wahlkreisen an. Sie betonen, dies solle nur der Wahrung der Chancengleichheit dienen.
    Diese Nachricht wurde am 12.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.