
Das Geld soll vor allem in den Ausbau von Infrastruktur wie Rechenzentren fließen. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Telefonkonferenzen, die die Chefs der Konzerne mit Analysten führten. Demnach wurden dabei vor allem die Chancen für die Transformation des Geschäfts durch Künstliche Intelligenz betont. Zugleich gebe es die Sorge, zu wenig zu investieren und damit das Feld anderen zu überlassen.
Die Bundesagentur für Sprunginnovationen gab unterdessen bekannt, im Zuge eines Innovationswettbewerbs bis zu zehn europäische Teams mit einer Anschubfinanzierung von insgesamt 125 Millionen Euro zu fördern. Die Teams sollen bis Mitte 2028 mindestens eine Milliarde Euro an zusätzlichem Kapital auf dem freien Markt einwerben.
Der Vorstoß ist eine Reaktion auf die aktuelle Marktsituation, in der die leistungsfähigsten KI-Modelle fast ausnahmslos aus den USA und China stammen.
Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
