Rheinland-Pfalz
US-Truppenabzug: Ramsteins Bürgermeister warnt vor großen Nachteilen für betrofffene Kommunen

Der Bürgermeister der rheinland-pfälzischen Stadt Ramstein, Hechler, hat auf erwartete negative Auswirkungen einer US-Truppenreduzierung auf die betroffenen Kommunen aufmerksam gemacht.

    Im Bildvordergrund scharf die graue Transportmaschine. Dahinter unscharf ein Stadtteil Ramsteins mit einem Kirchturm.
    Eine Lockheed C17 Globemaster der US-Armee über Ramstein-Miesenbach. (dpa / Daniel Kubirski)
    Diese würden mit großer Härte getroffen, sagte der CDU-Politiker der Nachrichtenagentur dpa. Bei einem Abzug von insgesamt 5.000 Soldaten seien es mit Familiennachzug 10.000 bis 12.000 Menschen, die aus den deutschen Standorten wegzögen. Dies würde schmerzhafte wirtschaftliche Einschnitte bedeuten.
    In Ramstein-Miesenbach und am dortigen US-Luftwaffenstützpunkt leben fast 8.000 US-Amerikaner mit Familien. Die Wirtschaftskraft der amerikanischen Militärpräsenz wird für die Stadt auf jährlich mehr als zwei Milliarden US-Dollar beziffert. Inbegriffen sind etwa Löhne, Mieten und Aufträge für lokale Firmen.
    Diese Nachricht wurde am 03.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.