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Naher Osten
US-Vergeltungsschläge gegen proiranische Milizen im Irak und in Syrien

Als Reaktion auf den Drohnenangriff auf amerikanische Soldaten in Jordanien hat das US-Militär Vergeltungsschläge gegen vom Iran unterstützte Milizen im Irak und in Syrien unternommen.

    US-Präsident Joe Biden steht vor einem Mikrofon und gestikuliert.
    US-Präsident Joe Biden hat bereits weitere Militäraktionen gegen pro-iranische Milizen angekündigt. (Evan Vucci / AP / dpa / Evan Vucci)
    Wie das zuständige Regionalkommando mitteilte, wurden mehr als 85 Ziele angegriffen, darunter Kommandozentralen, Geheimdienststandorte und Waffenlager. Nach Angaben der syrischen Armee wurden bei den Angriffen mehrere Zivilisten und Soldaten getötet. Das irakische Militärkommando erklärte, die US-Angriffe verletzten die Souveränität des Landes und könnten unvorhersehbare Folgen haben.
    US-Präsident Biden kündigte weitere Militäraktionen an, sagte jedoch zugleich, die Vereinigten Staaten wollten keinen neuen Konflikt im Nahen Osten.
    Diese Nachricht wurde am 03.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.