Nach Schüssen auf Nationalgardisten
US-Vizepräsident Vance: USA müssen Einsatz für Abschiebungen verdoppeln

Nach den Schüssen auf Nationalgardisten in Washington hat die US-Regierung eine Verschärfung ihrer Migrationspolitik in Aussicht gestellt.

    US-Vizepräsident JD Vance spricht vor einer amerikanischen Flagge.
    US-Vizepräsident JD Vance (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Julia Demaree Nikhinson)
    Vizepräsident Vance schrieb im Online-Dienst X, zuerst werde man den Schützen vor Gericht bringen. Anschließend müsse man die Anstrengungen verdoppeln, um Menschen ohne Aufenthaltsrecht abzuschieben. Präsident Trump hatte zuvor Untersuchungen zu afghanischen Staatsbürgern gefordert, die unter seinem Amtsvorgänger Biden ins Land gekommen waren. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich nach Behördenangaben um einen Afghanen, der im Jahr 2021 im Rahmen eines Regierungsprogramms aufgenommen wurde.
    Bei dem Angriff in Washington wurden zwei Nationalgardisten lebensgefährlich verletzt. Das Motiv der Tat ist noch unklar. Präsident Trump sprach von einem Terrorakt. Er ordnete die Entsendung von 500 weiteren Nationalgardisten nach Washington an. Der Einsatz ist umstritten und Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen.
    Diese Nachricht wurde am 27.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.