
US-Präsident Trump hat wiederholt erklärt, die Luftangriffe im Sommer hätten die iranischen Atomanlagen zerstört. Er werde nicht zulassen, dass Teheran das Programm wieder aufnehme. Die Führung in Teheran bestreitet seit langem, nach Atomwaffen zu streben und behauptet, die Atomkraft nur zivil nutzen zu wollen.
Rubio: Iran entwickelt Interkontinentalraketen
US-Außenminister Rubio warf dem Iran zudem vor, Interkontinentalraketen zu entwickeln. Man habe bereits beobachten können, wie der Iran die Reichweiten jener Raketen erhöht habe, über die das Land bereits verfüge, sagte Rubio. Es sei klar, dass sich der Iran auf dem Weg dazu befinde, eines Tages Waffen entwickeln zu können, die die USA erreichen könnten.
In Genf in der Schweiz beraten die US-Gesandten Witkoff und Kushner heute erneut mit einer iranischen Delegation unter Leitung von Außenminister Araghtschi. Die Verhandlungen sind erneut indirekt über den Oman als Vermittler. Die iranische Regierung hatte bereits bei den letzten Gesprächen mit den USA eine Aufhebung der harten Wirtschaftssanktionen als Ziel formuliert. Angesichts der militärischen Drohungen dürfte Irans Regierung jedoch auch das Ziel verfolgen, einen Krieg gegen das eigene Land abzuwenden. Trump drohte dem Iran wiederholt mit einem militärischen Eingreifen und brachte unter anderem zwei Flugzeugträger in der Region in Stellung. Der Iran hat für diesen Fall eines Angriffs Gegenschläge angekündigt.
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Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
