Verhandlungen in Genf
US-Vizepräsident Vance wirft den Iran vor, sein Atomprogramm wieder aufzubauen

Die USA haben nach Angaben von Vizepräsident Vance Hinweise darauf, dass der Iran seit den US-Angriffen vom Juni sein Atomprogramm wieder aufbaut.

    US-Vizepräsident JD Vance spricht vor einer amerikanischen Flagge.
    US-Vizepräsident JD Vance (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Julia Demaree Nikhinson)
    Die Führung in Teheran bestreitet seit langem, nach Atomwaffen zu streben und behauptet, die Atomkraft nur zivil nutzen zu wollen. Vance sagte vor Journalisten, das Prinzip sei sehr einfach: Der Iran dürfe keine Atomwaffen haben.
    In Genf in der Schweiz beraten die US-Gesandten Witkoff und Kushner heute erneut mit einer ​iranischen Delegation unter Leitung von Außenminister Araghtschi. Die Verhandlungen werden indirekt über den Oman als Vermittler geführt.
    US-Präsident Trump hat wiederholt ‌erklärt, die Luftangriffe im Sommer hätten die iranischen Atomanlagen zerstört. Er werde nicht zulassen, dass Teheran das Programm wieder aufnehme. Trump droht dem Iran mit einem militärischen Eingreifen. Der Iran hat für diesen Fall Gegenschläge angekündigt.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.