
Das teilte die US-Zollbehörde in Washington mit. Betroffen sind Zölle gegen die EU und zahlreiche andere Handelspartner, die Präsident Trump auf Grundlage eines Notstandsgesetzes erhoben hatte, und die der Oberste Gerichtshof deshalb als unrechtmäßig eingestuft hatte. Nach Angaben des amerikanischen Finanzministers Bessent soll dafür von morgen an auf Basis eines anderen Gesetzes ein neuer Sonderzoll auf alle weltweiten Importe von 15 Prozent in Kraft treten.
Die Unterhändler des EU-Parlaments beraten heute in einer Sondersitzung über das weitere Vorgehen. Agenturberichten zufolge ist eine Mehrheit der Fraktionen dafür, die Umsetzung der Zollvereinbarung mit den USA auszusetzen.
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und Präsident Trump hatten sich im vergangenen Sommer unter anderem darauf verständigt, dass die meisten EU-Exporte in die USA mit maximal 15 Prozent Zoll belegt werden. Das Abkommen wurde in Teilen bereits umgesetzt, eine Ratifizierung durch das Parlament steht aber noch aus.
Diese Nachricht wurde am 23.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
