Montag, 15. April 2024

Nahost
USA beginnen mit Abwurf von Hilfsgütern über Gazastreifen

Nach Jordanien und Ägypten haben auch die USA damit begonnen, Hilfsgüter für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen aus der Luft abzuwerfen.

03.03.2024
    Palästinensische Kinder stehen im Gedränge nach Essen an. In den Händen halten sie leere Plastikschüsseln und Töpfe.
    Die humanitäre Lage im Gazastreifen ist äußerst angespannt. (Archivbild) (Mohammed Talatene / dpa / Mohammed Talatene)
    Drei Transportflugzeuge hätten 66 Pakete mit 38.000 Mahlzeiten gebracht, teilte das Militär mit. Präsident Biden erklärte, das reiche nicht annähernd aus. Man werde weiterhin alle Hebel in Bewegung setzen, damit mehr Lieferungen in den Gazastreifen gelangten. Israels Armee führte aus, man wolle die Hilfen erleichtern. Bis einschließlich Donnerstag würden die Militäreinsätze für jeweils vier Stunden in einzelnen Regionen vermindert.
    Unterdessen soll es nach Angaben aus den USA Bewegung in den Verhandlungen über eine Feuerpause geben. Israel habe eine Vereinbarung so wörtlich - "mehr oder weniger akzeptiert", hieß es. Nun sei die Terrororganisation Hamas am Zug.
    In der Nacht wurden Meldungen aus der Stadt Rafah zufolge mindestens 25 Menschen bei israelischen Angriffen getötet. Ein Zelt und ein Haus sollen getroffen worden sein. Unabhängig überprüfen ließ sich das zunächst nicht.
    Diese Nachricht wurde am 03.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.