
Das teilte das Europäische Kommando der US-Armee mit. Mit der Beschlagnahmung folge man der Strategie von US-Präsident Trump, Schiffe zu verfolgen, die die Sicherheit und Stabilität der westlichen Hemisphäre bedrohten. Wie die Londoner Zeitung "I Paper" berichtet, waren auch Flugzeuge der britischen Luftwaffe an der Aktion beteiligt.
Der Tanker befand sich nach Angaben des Wall Street Journals zwischen Island und Schottland in Begleitung von russischen Militärschiffen sowie einem U-Boot. Zuvor soll er sich nahe der venezolanischen Küste aufgehalten haben. Dort war die Besatzung damit gescheitert, Öl zu laden; das Schiff wurde mit US-Sanktionen belegt. Anschließend sei der ursprünglich unter guayanischer Flagge fahrende Tanker als russisches Schiff registriert worden. Um einer Durchsuchung durch die US-Küstenwache zu entgehen, habe es den Kurs gewechselt.
Diese Nachricht wurde am 07.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
