Migration
USA dürfen Migranten vorerst wieder in Drittstaaten abschieben

Die USA dürfen Migranten vorerst wieder in Drittstaaten abschieben, aus denen die Betroffenen nicht stammen.

    Der letzte Blick eines Häftlings zurück, bevor sich die Tür hinter ihm schließt, während er von ICE-Beamten in Lower Manhatten abgeführt wird.
    Ein Häftling wird von ICE-Beamten in Lower Manhattan abgeführt. (picture alliance / zz / Andrea Renault / STAR MAX / IPx)
    Ein Berufungsgericht hob die Blockade dieser Praxis durch eine Vorinstanz auf. Nun dürfen Migranten so lange in Drittstaaten abgeschoben werden wie der Rechtsstreit nicht abgeschlossen ist. US-Justizministerin Bondi sprach von einem entscheidenden Sieg für die Migrationspolitik von Präsident Trump. 
    Vergangenes Jahr hatte bereits das Oberste US-Gericht im Eilverfahren der Trump-Regierung Recht gegeben. Im Anschluss wurden acht Migranten aus den USA in den Südsudan abgeschoben. Nur eine der Personen stammte aus dem kriegszerrütteten ostafrikanischen Land. Ein Bezirksgericht hatte die Praxis mit Verweis auf humanitäre Gründe zwischenzeitlich gestoppt.
    Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.