
Die Durchfahrt von Schiffen mit Start oder Ziel im Iran werde auf Anweisung von Präsident Trump nicht mehr verhindert, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando mit. Man habe sämtliche militärischen Maßnahmen zur Durchsetzung der Blockade eingestellt. Das Rahmenabkommen der USA mit dem Iran sah ein Ende der Blockade sowie im Gegenzug die freie Durchfahrt von Schiffen in der Straße von Hormus vor. Die Führung in Teheran erklärte, man verzichte gemäß der Vereinbarung für 60 Tage auf Gebühren für den Transit. Eine neu geschaffene Behörde werde Genehmigungen zur Passage erteilen. Aus Sicherheitsgründen müssten sich Schiffe an die zugewiesenen Routen und Zeiten halten.
Nach Angaben von Tracking-Diensten passierten im Laufe des Tages mehrere Frachtschiffe die Meerenge. Allerdings lag die Zahl weit unter dem Niveau vor dem Krieg. Der Verband Deutscher Reeder erklärte, vor dem Iran-Krieg seien es täglich mehr als 100 Schiffe gewesen. ;Man rechne nicht mit der unmittelbaren Rückkehr zum normalen Schiffsverkehr. Zunächst müssten die Risiken für die Schifffahrt beseitigt werden, etwa durch die Räumung von Seeminen.
Diese Nachricht wurde am 18.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
