Iran-Krieg
USA, Iran und Israel akzeptieren pakistanischen Vorschlag für zweiwöchige Waffenruhe - baldige Verhandlungen sollen folgen

Im Iran-Krieg hat US-Präsident Trump kurz vor Ablauf seines Ultimatums einem Vorschlag Pakistans für eine zweiwöchige Waffenruhe zugestimmt.

    Ein iranischer Freiwilliger räumt Schutt in einem zerstörten Gebäude in der Stadt Karaj weg.
    Ein iranischer Freiwilliger räumt Schutt in einem zerstörten Gebäude in der Stadt Karaj weg. (picture alliance / NurPhoto / Morteza Nikoubazl)
    Dafür müsse Teheran die Straße von Hormus wieder öffnen, teilte Trump mit. Der Iran erklärte anschließend seine Bereitschaft dazu. Die Zustimmung der Staatsspitze in Teheran zur Feuerpause wurde im Fernsehen verkündet. Wenige Stunden nach der Ankündigung meldete der Golfstaat Bahrain erneut Explosionen nach iranischen Angriffen.
    Israel stimmte der Vereinbarung für eine Waffenruhe ebenfalls zu. Laut Premier Netanjahu soll dies aber nicht für den Kampf gegen die pro-iranische Hisbollah im Libanon gelten. Nach libanesischen Angaben setzte die israelische Armee heute früh ihre Angriffe auf den Südlibanon fort.
    Der pakistanische Ministerpräsident Sharif erklärte, er habe Vertreter der USA und des Irans für Freitag zu weiteren Verhandlungen nach Islamabad eingeladen. Das Ziel sei, über ein endgültiges Abkommen zur Beilegung des Konflikts zu beraten. Ob die Gespräche direkt oder indirekt geführt werden, blieb offen. Grundlage soll ein von Teheran vorgelegtes 10-Punkte-Papier sein, über dessen genaue Inhalte bislang keine gesicherten Informationen vorliegen.
    Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.