
37 von 44 Staaten votierten für den Text, sechs enthielten sich. Darin geht es um die Sicherung von Frauenrechten durch die Justiz und den Abbau diskriminierender Gesetze. Allein die Vereinigten Staaten stimmten dagegen. Damit konnte zum ersten Mal in der 80-jährigen Geschichte der Kommission eine solche Erklärung nicht im Konsens angenommen werden. Der US-Vertreter lehnte die Erklärung mit der Begründung ab, sie fördere eine Gender-Ideologie. Weitere Passagen könnten aus Sicht der USA auf Zensur hinauslaufen, womit mögliche Maßnahmen gegen Hassrede gemeint waren.
Bundesfrauenministerin Prien bedauerte auf der Tagung in New York, dass die gemeinsamen Verpflichtungen für die Frauenrechte nicht mehr von allen geteilt würden.
Diese Nachricht wurde am 10.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
