Gewalt gegen Demonstranten
USA kündigen Strafzölle für Länder mit Iran-Geschäften an

US-Präsident Trump reagiert mit Strafzöllen auf das brutale Vorgehen der iranischen Führung gegen regimekritische Demonstrationen. Für alle Länder, die Geschäfte mit dem Iran machten, würden US-Zölle von 25 Prozent erhoben, kündigte Trump an.

    Blick über den Rasen und kleine Fontänen auf das Weiße Haus in Washington D.C., dem Amtssitz des amerikanischen Präsidenten
    Die US-Regierung erhöht den Druck auf das Regime in Teheran. (pa/dpa/Udo Bernhart)
    Der US-Präsident hatte in den vergangenen Tagen bereits verschiedene Optionen als Reaktion auf die Unterdrückung der Proteste erwogen, darunter auch Militärschläge. Zugleich deutete er auch mögliche Verhandlungen mit den Machthabern in Teheran an. Die iranische Führung habe um Gespräche gebeten, sagte Trump. Laut Medienberichten will er heute mit Beratern das weitere Vorgehen erörtern.
    Nach Angaben einer in Norwegen ansässigen Menschenrechtsorganisation sind bei den Demonstrationen in Teheran und weiteren iranischen Städten bisher mindestens 648 Menschen getötet worden.
    Diese Nachricht wurde am 13.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.