
Das Finanzministerium in Washington erteilte eine allgemeine Genehmigung für Geschäfte mit der Regierung in Caracas und dem staatlichen Ölkonzern PDVSA. Die Erlaubnis umfasst Transaktionen, die für den Verkauf, Transport und die Raffinierung von venezolanischem Öl notwendig sind. Damit rücken die USA von ihrem ursprünglichen Plan ab, bis auf Weiteres nur Einzelfall-Genehmigungen zu erteilen. Zuvor hatten zahlreiche US-Konzerne Interesse an einem verstärkten Engagement in der Ölindustrie Venezuelas bekundet.
In Caracas selbst stimmte derweil das Parlament für eine Gesetzesinitiative zur Stärkung des heimischen Energiesektors. Mit den Änderungen sollen auch zusätzliche ausländische Investitionen in die Ölindustrie des südamerikanischen Landes ermöglicht werden.
Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
