
Das Bauwerk war im nahegelegenen israelischen Hafen Aschdod repariert worden.
Für das Vorhaben seien keine Kräfte des US-Militärs im Gazastreifen an Land gegangen und es handele sich um Bemühungen «rein humanitärer Natur», hieß es in der Mitteilung des Militärs. Zuvor hatte das Regionalkommando Gerüchte in den sozialen Medien zurückgewiesen, wonach der Pier von israelischen Spezialeinheiten bei der Befreiung von vier Geiseln aus dem Gazastreifen genutzt worden sei.
Das Provisorium sieht vor, dass Frachter Hilfslieferungen von Zypern aus zunächst zu einer schwimmenden Plattform einige Kilometer vor der Küste des Gazastreifens bringen. Die Güter werden dort auf kleinere Schiffe verladen, die näher an die Küste heranfahren können. Diese legen dann an dem an der Küste befestigten temporären Pier an.
Dort werden die Lieferungen von Hilfsorganisationen entgegengenommen und dann per Lastwagen im Gazastreifen verteilt. Der 320 Millionen US-Dollar teure Pier ist erst seit kurzer Zeit im Einsatz. Er ist darauf ausgelegt, bis zu 500.000 der rund 1,6 Millionen Bewohner des weitgehend abgeriegelten Palästinensergebiets zu versorgen.
Dort werden die Lieferungen von Hilfsorganisationen entgegengenommen und dann per Lastwagen im Gazastreifen verteilt. Der 320 Millionen US-Dollar teure Pier ist erst seit kurzer Zeit im Einsatz. Er ist darauf ausgelegt, bis zu 500.000 der rund 1,6 Millionen Bewohner des weitgehend abgeriegelten Palästinensergebiets zu versorgen.
Diese Nachricht wurde am 09.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
