
Das neue Quarantäne- und Behandlungszentrum solle verhindern, dass betroffene US-Bürger über Stunden in die USA ausgeflogen werden müssten. Kenias Gesundheitsminister Duale bestätigte Gespräche mit den USA und anderen internationalen Partnern angesichts der wachsenden Sorge über die Epidemie. Er bestätigte jedoch nicht, dass es dabei um eine US-Behandlungseinrichtung in seinem Land geht.
Wegen des Ebola-Ausbruchs im Osten der Demokratischen Republik Kongo schloss Uganda inzwischen seine Grenze zum Nachbarland. Die Maßnahme solle vier Wochen gelten - mit Ausnahmen für medizinische und humanitäre Einsatzteams, teilte die Regierung mit. In Uganda wurden bislang sieben Ebola-Infektionen und ein Todesfall gemeldet. Im Kongo starben nach Angaben der dortigen Regierung bislang mehr als 240 Menschen; es gibt mehr als 1.000 Verdachtsfälle.
Diese Nachricht wurde am 27.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
