Migration
USA schiebt 15 Migranten aus Lateinamerika in die Demokratische Republik Kongo ab

In der Demokratischen Republik Kongo sind 15 Migranten eingetroffen, die von den USA abgeschoben wurden.

    Das Flughafengebäude vom Aeroport International De N'Djili in Kinshasa im Kongo
    Das Flughafengebäude vom Aeroport International De N'Djili in Kinshasa im Kongo (AP / John Bompengo)
    Nach Angaben ihrer Anwältin stammen die Menschen aus Lateinamerika. Sie seien derzeit in einem Hotel in der Hauptstadt Kinshasa untergebracht. Alle Abgeschobenen erhielten demnach von US-Richtern Rechtsschutz, der sie vor einer Rückführung in ihre Heimatländer schütze. Die Einwanderungsbehörde in Kinshasa bestätigte die Ankunft.
    Im März hatte ein Berufungsgericht in den USA entschieden, dass Migranten vorerst wieder in Staaten abgeschoben werden dürfen, aus denen die Betroffenen nicht stammen. Ein Bezirksgericht hatte die Praxis mit Verweis auf humanitäre Gründe zwischenzeitlich gestoppt.
    Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.