Irankrieg und Wirtschaftsfragen
USA und China lassen nach Trump-Xi-Treffen Annäherung durchblicken

US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi haben bei ihren Gesprächen nach Angaben aus Peking eine Reihe neuer Übereinkünfte erzielt. Details nannte das chinesische Außenministerium nicht. Weiter hieß es, die Gespräche hätten gegenseitiges Verständnis gefördert und gegenseitiges Vertrauen vertieft.

    Der chinesische Präsident Xi Jinping (l) steht neben US-Präsident Donald Trump während einer Begrüßungszeremonie an der Großen Halle des Volkes.
    US-Präsident Trump (rechts) mit Gastgeber Xi Jinping (Maxim Shemetov / Pool Reuters / AP)
    Beide Staatschefs hätten vereinbart, die Anliegen des anderen angemessen zu behandeln. Zudem wollten sie die Koordination in internationalen und regionalen Fragen verstärken. Das Außenministerium rief erneut zu einer Beilegung des Iran-Konflikts auf. - China ist der größte Abnehmer von iranischem Öl und pflegt eine Partnerschaft mit dem Regime in Teheran.
    Zuvor hatte Trump Fox News gesagt, Xi habe angeboten, zu einer Lösung im Iran beizutragen. Die ‌iranischen ‌Führer, mit denen die USA verhandelten, bezeichnete Trump als vernünftig. Mit Blick auf Wirtschaftsfragen sollen Chinas Vertreter laut dem US-Präsidenten Interesse am Kauf amerikanischen Erdöls bekundet haben, zusätzlich zum Kauf von 200 Boeing-Flugzeugen. - Trump wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Ihr gehört auch Boeing-Chef Ortberg an. Der Staatsbesuch endet heute.

    US-Regionalkommando weist Berichte über den Zustand der iranischen Raketenstellungen zurück

    In den USA befasste sich derweil der Kongress mit den Berichten über den Zustand der iranischen Raketenstellungen. Der Befehlshaber des Regionalkommandos Centcom, Cooper, räumte ein, dass die iranischen Fähigkeiten zur Blockade der Straße von Hormus zwar geschwächt, aber nicht beseitigt worden seien. Die New York Times hatte gemeldet, dass das iranische Raketenarsenal in deutlich besserem Zustand sei als von Washington angegeben.
    Diese Nachricht wurde am 15.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.